Dienstag, 30. Oktober 2012

25h-Comic Hamburg, Teil 1


Dieses Wochenende war es wieder so weit. Mit einigen Kollegen und viel Energie haben sich hamburger Comiczeichner zusammengerottet, um 24 Seiten in 24 Stunden hinztukritzeln. Diesmal haben wir eine besonders große Gruppe im Frappant zusammenstellen können. Es folgt ein kleiner Bericht.




Am 27.10.2012 bin ich um 11.30 am besagten Ort eingetroffen. Die Kälte hatte mir dabei bereits vom ganzen Fußweg von der Holstenstraße bis hierhin eisig zugesetzt. Die Tatsache, dass ich 2 Taschen Proviant, eine kleine Mappe und ein mit Stiften, Tusche und Farben vollgepackten Rucksack schleppen musste, verbesserte meinen Zustand leider nicht. Der Haupteingang und auch der Hintereingang waren geschlossen. Es dauerte daher 25 Minuten, biss ich mich durch Nebeneingänge und Flure bis zu dem Raum durchmurgeln konnte.

Es war keiner da.


Kurz nach mir tauchte Schlogger mit ihrem Frend auf. Sie fand dank Handyguthaben auch schnell heraus, welchen Raum wir wirklich aufsuchen mussten. Ich währenddessen rannte chaotisch die Treppenaufgänge auf und ab.
Der Startschuss hatte sich bis dahin bereits um 10 Minuten verschoben. Doch ab da ging es schnell.




Calle Claus, Sebastian Kempke, Dirk M. Jürgens stürmten dicht gefolgt von Marco Felici, Regina Haselhorst, dem Organisator Till Felix, Till Mantel, Martin Rathscheck, Neele Bunjes in den Flur. Es schien langsam Fahrt aufzunehmen. Wittek erschien mit Frau Mayer und Enora. Jeder hatte genügend Proviant, verscheidenste Zeichengeräte aus weit entfernten Ländereien und komische Ideen im Kopf. Ich glaube da begann bereits eine telephatische Verbindung von Marco und Dirk, die später eine langanhaltendeverbale Auseinandersetzung iniziiert.


Während oben also die Tische umhergewuchtet, sich um Sitzplätze gestritten und wild gestikuliert wurde, holten Wittek und ich die Bierkisten nach oben. Dank des wunderbaren Lastenaufzuges, der direkt zum Hinterhof rausgeht, erwies sich dies als eine einfache Aufgabe.








Till hatte für die meisten wie versprochen DIN A4 Zeichenhefte mitgebracht und von einer Sekunde auf die andere, war es still.

Von nun an schien jeder an den Zeichenstuhl gelötet zu sein. Kein Essen, kein Trinken, nicht die geringste Regung war zu spüren. 
Ich konzentrierte mich darauf, das Atmen nicht zu vergessen. 





Soviel zu dem Beginn unseres 24 Stundencomics. Das wahre Ausmaß unserer Zeichenkünste und das Mysterium der doppelten Drei ist morgen zu erfahren.


Kommentare: